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Ambivalenz... und die Kunst bei sich selbst zu bleiben

Heute habe ich in der Zeitschrift Emotion gelesen, dass viele Menschen nach der Corona Zeit ambivalente Gefühlsschwankungen haben. Das sie auf der einen Seite voller Tatendrang sind und auf der Anderen ohne Elan. In den letzten Wochen ging es mir genauso. Ich saß in der Achterbahn der Gefühle 🎢

Nachdem mein erstes Album fertig war, war ich überglücklich. Ein Meilenstein war erreicht. Voller Energie stürzte ich mich in die Veröffentlichung der ersten Single MARIE. Endlich ging es los. Doch als die Single draußen war, fiel ich plötzlich in ein Loch. Ich fühlte mich so leer. Als hätte ich meine Speicher ausgeschöpft. Die Tage- und nächtelangen Arbeitssessions waren toll, doch ich hatte plötzlich keine Freude mehr daran. Ich stellte meinen Weg und alle Pläne in Frage…

Will ich das so noch? Für wen tue ich das? Was ist meine Message?


Ich saß in dieser Achterbahn, doch ich habe mich entschieden sitzen zu bleiben. Auszuhalten. Meine Gefühle anzunehmen, sie wirken zu lassen. Nach und nach wurde mir wieder klar, warum ich das tue. Ich konnte wieder spüren, dass ich meinen Job mache weil Musik mein ganzes Sein ist. Mein Medium, um mich auszudrücken. Ich wollte immer meine Geschichte erzählen. Dich mitnehmen auf die Reise durch meine turbulente Vergangenheit und dir zeigen: Egal was passiert und wie schwer dein Rucksack ist, du kannst ihn ablegen. Du kannst dir ein Leben gestalten das du liebst.


Denn das war mein Weg und das ist meine Message. Und ich wünsche mir, dass sie dir ganz viel Kraft gibt. Diese Erkenntnis gab mir meine Motivation zurück. Und darüber hinaus neue, wertvolle Ideen, die meinen Zukunftsweg ergänzen werden.


Ambivalenz. Ein undurchsichtiges Wort. Manchmal hilft es, dieses Gefühl auszuhalten. Denn daraus kann etwas Neues entstehen. Mit neuer Energie💓



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